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Wenn der Fuß dich fertig macht...


Was ist Plantarfasziitis?

Wer das kennt, hat sich vielleicht die Sehnenplatte der Fußsohle entzündet. In der Fachsprache heißt die Krankheit Plantarfasziitis, nach dem lateinischen Wort für die Sehnenplatte: Plantarfaszie. Was sich kompliziert anhört, lässt sich aber meist ganz gut therapieren.

Eine Plantarfasziitis entsteht in der Regel, weil der Betroffene seine Fußsohle zu sehr belastet hat. Viele Sportler kennen den Schmerz, vor allem, wenn sie im Training laufen oder springen. Aber auch andere, die etwa berufsbedingt viel stehen sowie hin- und hergehen, können erkranken. Auch Verletzungen an der Fußsohle können eine Plantarfasziitis auslösen.

Was man aber nicht aus den Augen lassen sollte ist die Wadenmuskulatur. Die ist ebenfalls an der Plantarfasziitis beteiligt. Das Problem kann man sogar bis rauf in den Rücken verfolgen. Das heißt es ist nicht immer die Fußsohle der Auslöser. Wer Schmerzen an der Fußsohle verspürt, sollte nicht lange damit herumlaufen, sondern den Fuß gleich zu einem Sportarzt oder zu einem qualifizierten Orthopäden gehen. Unter Schmerzen nimmt man sonst eine Schonhaltung ein. Das wiederum kann sich ungünstig etwa auf die Wirbelsäule und den Bewegungsapparat auswirken Auch eine Ultraschalluntersuchung kommt infrage und ist mir als Therapeut am liebsten. Dabei versucht man herauszufinden, ob die Plantarfaszie dicker als gewöhnlich ist - normal ist bei Gesunden eine Dicke von bis zu vier Millimetern. Um einen Fersensporn auszuschließen empfehle ich ein Röntgen zu machen.

Ursachen bei Sportlern:

- zu schnelle Leistungssteigerung

- falscher respektive nicht optimaler Laufschuh

- nicht optimale Lauftechnik (Fersenläufer)

- zu wenig Muskalpflege in der Backline (hintere Beinmuskulatur)

- langes stehen inkl. Laufsport

- Übergewicht


Therapie Tipps zur Selbsthilfe

Um eine Plantarfasziitis zu therapieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. In erster Linie kommen konservative Therapien wie Dehnen der Plantarfaszie und der Fußmuskulatur in Betracht. Wenn das nicht hilft kann man die Fußsohle auf einen Igelball (Faszienball oder Rolle) stellen und den Ball mit der Fußsohle unter Druck in der Längsrichtung auf und ab zu rollen. Das dehnt die Plantarfaszie. Wer keinen Faszienball zur Hand hat, kann auch beide Fußballen auf eine Treppenstufe stellen. Das Körpergewicht muss nun vollständig auf die Fersen verlagert werden. Auch dadurch wird die Plantarfaszie gezielt gedehnt. Aber Vorsicht: Nicht mit den Fersen wippen.

Sollte hier keine Besserung in Sicht sein dann ab zum Therapeuten. Hier würde ich z.b nicht nur die Plantarfaszie behandeln, sondern die komplette Faszienkette bis rauf in den Rücken. Erfahrungsgemäß konzentriere ich mich hier sehr stark auf die Wadenmuskulatur. Neben der Medical Flossing Therapie und speziellen Techniken kommt auch

das Kinesio Taping erfolgreich zum Einsatz.

Auch Stoßwellentherapie kann mitunter zum Erfolg führen. Wichtig ist aber das Gewebe (Faszien) wieder ins optimale Gleichgewicht zu bringen.

In diesen Sinn bleibt gesund...


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